Das innere Orchester

In jedem von uns spielen viele Stimmen: der Antreiber, der die Schlagzahl erhöht. Der Kritiker, der jeden Ton kommentiert. Der Zweifler, der fragt, ob Sie überhaupt auf die Bühne gehören. Und leisere Stimmen, die selten zu Wort kommen.

Innere Führung heißt, dieses Orchester kennenzulernen – und zum Zusammenspiel zu bringen. Nicht, indem einzelne Stimmen zum Schweigen gebracht werden, sondern indem jede ihren Platz bekommt. Dafür gibt es hier einen eigenen Raum: für Menschen, die Verantwortung tragen – und die spüren, dass das, was sie gerade beschäftigt, nicht in ein Zielvereinbarungsgespräch passt.

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Wann dieses Coaching passt

Vielleicht kennen Sie das:

  • Gedanken, die abends kreisen und morgens noch da sind.
  • Sätze im Kopf wie „Ich darf keine Fehler machen“ oder „Ich muss es allen recht machen“ – und das Gefühl, dass sie längst mehr kosten, als sie schützen.
  • Nach außen läuft alles. Innen fühlt es sich nach Dauerbetrieb an.
  • Eine Entscheidung steht an – beruflich oder privat – und Klarheit will sich nicht einstellen.
  • Konflikte, die sich wiederholen: andere Menschen, gleiches Muster.

Wenn Sie sich in einem dieser Sätze wiederfinden, ist das kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Zeichen, dass etwas gehört werden will. Dafür ist dieser Raum da: ohne Bewertung, ohne Agenda, aber mit Struktur und erprobten Methoden.

Wie ich arbeite

Gesprächscoaching

Zuhören ist mein Handwerk – am Dirigentenpult wie im Coaching. Wir sortieren gemeinsam, was sich verknotet hat, und ich stelle die Fragen, die Sie sich allein nicht stellen.

The Work (nach Byron Katie)

Ein klarer, strukturierter Prozess, um belastende Überzeugungen zu überprüfen – und ihnen ihre Macht zu nehmen.

Visionsarbeit

Wenn das „Wohin“ fehlt, entwickeln wir es. Nicht als Wunschliste, sondern als tragfähige innere Ausrichtung, an der sich Entscheidungen messen lassen.

Arbeit mit inneren Anteilen

Viele Muster von heute sind Schutzstrategien von früher – oft ist es das, was als „inneres Kind“ bekannt ist. Wir begegnen diesen Anteilen mit Respekt und geben ihnen eine neue Rolle im Orchester.

Welche Methode wann zum Einsatz kommt, entscheidet nicht der Plan, sondern Ihr Thema.

Warum ich diese Arbeit mache

Weil ich selbst erlebt habe, was sie verändert. Coaching hat mir geholfen, Dinge klar zu bekommen, die lange diffus waren – Beziehungen bewusster zu gestalten, mich selbst und andere besser zu führen und Entscheidungen zu treffen, hinter denen ich wirklich stehe.

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Ganz vieles fängt bei mir an, nicht im Außen. Andere Menschen kann ich nicht ändern, Umstände nur begrenzt. Was ich ändern kann, ist mein Umgang damit – meine Haltung, meine Muster, meine Glaubenssätze. Das klingt einfach, war für mich aber die Arbeit, die alles andere leichter gemacht hat.

Und weil mich Menschen faszinieren: unterschiedliche Charaktere, Denkweisen, Ansichten – die Gedankenwelt hinter dem, was jemand nach außen zeigt. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als jemanden aufblühen zu sehen: wenn ein Knoten sich löst, eine Entscheidung plötzlich leicht wird oder jemand zum ersten Mal freundlich mit sich selbst spricht.

Alle meine Coaching-Ausbildungen habe ich aus eigener Tasche bezahlt – weil mir diese Arbeit wichtig war, lange bevor sie ein Angebot wurde.

Wofür ich stehe – Mein Coaching-Kodex

Geschützter Raum

Was Sie mitbringen, hat hier Platz – ohne dass es bewertet, belächelt oder kleingeredet wird. Es gibt keine falschen Themen und keine dummen Gedanken.

Vertraulichkeit

Alles, was Sie mir erzählen, bleibt bei mir. Ohne Ausnahme, ohne Verfallsdatum. Wenn ein Arbeitgeber das Coaching bezahlt, gilt das genauso: Auftraggeber erfahren, dass gearbeitet wird – nie, woran.

Kein Urteil

Ich bin nicht da, um zu bewerten, wie Sie leben, entscheiden oder fühlen. Ich bin da, um Ihnen zu helfen, es selbst klarer zu sehen.

Ihre Autonomie

Sie entscheiden, was besprochen wird, wie tief es geht und was Sie umsetzen. Ich gebe keine Lebensratschläge – ich stelle Fragen, die Sie weiterbringen.

Ehrliche Grenzen

Wenn ein Thema in therapeutische Hände gehört, sage ich das offen – und unterstütze beim nächsten Schritt. Und wenn ich glaube, dass Coaching Ihnen gerade nicht hilft, sage ich auch das.

Kein Abhängigkeitsverhältnis

Gutes Coaching macht sich selbst überflüssig. Mein Ziel ist nicht, dass Sie wiederkommen müssen – sondern dass Sie es irgendwann nicht mehr brauchen.

Diese Grundsätze orientieren sich an den ethischen Leitlinien professioneller Coaching-Verbände.

Klar gesagt

Coaching ist Entwicklungsarbeit für gesunde Menschen. Es ersetzt keine Psychotherapie und keine ärztliche Behandlung – und es verspricht keine Heilung. Wenn im Coaching deutlich wird, dass ein Thema in professionelle therapeutische Hände gehört, sage ich das offen und unterstütze beim nächsten Schritt. Das ist kein Abbruch, sondern Teil seriöser Arbeit.

Ablauf & Rahmen

  1. Kostenloses Erstgespräch (ca. 30 Minuten, telefonisch oder per Video): Wir lernen uns kennen und klären, ob es passt – menschlich und thematisch. Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck.

  2. Coaching-Sitzungen à ca. 75 Minuten – manchmal kürzer, manchmal länger, je nachdem, was das Thema braucht. Online oder in Präsenz nach Absprache.

  3. Abschluss mit Rückblick: Was hat sich verändert, was trägt weiter – und was können Sie künftig allein?

Investition: 140 € pro Sitzung (inkl. MwSt.). Rhythmus und Anzahl der Sitzungen richten sich nach Ihrem Thema – das besprechen wir im Erstgespräch. Wenn Ihr Arbeitgeber das Coaching übernehmen soll, sprechen Sie mich an – dafür gibt es einen eigenen Rahmen.

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